Mikron

                     

Mikron (2007)

Betritt man das Gelände – eine Asphaltfläche, die von jungen Weiden und hüfthohem Gras umgeben ist – nimmt man zunächst ein »still« wahr, das aus großen, weißen, runden Formen besteht. Die Formen bestehen aus Lüftungsschläuchen, deren Enden verbunden sind.

Nähert man sich den paarweise angeordneten Objekten, wird sichtbar, dass sie sich in einem schwach pulsierenden Rhythmus bewegen. Gleichzeitig können leise fremdartige Klänge wahrgenommen werden, die aus dem Innern der Schläuche dringen. Konzentriert sich der Besucher auf die Klänge, kann es sein, dass ein lauteres Geräusch aus der Umgebung Teil der klanglichen Komposition wird. Ebenso kann der Wind zusätzlich zum mechanischen Pulsieren weitere Bewegungen in Gang setzen. Das Zusammenspiel von Form, Bewegung und Klang kann den Eindruck vermitteln, als wären die Objekte lebendig.

»Mikron« ist eine Gemeinschaftsarbeit mit der Künstlerin Susanne Reizlein und wurde für die Hafensafari 5, 2007 in Hamburg realisiert.

 

English version:

Micron – Sound installation (2007)

When you are moving onto exhibition site – an asphalt area which is surrounded by young willows and hip-high grass – you will firstly notice a still which consists out of big, white, round forms. The forms are made of ventilation tubes and their ends are connected. When you approach the twin placed objects you will notice that they slowly move in a pulsing rhythm. At the same time strange sounds can be perceived that are coming from the inside of the tubes.  When the visitors are concentrating on the sounds, louder sounds from the surrounding can weave into the composition. Apart from the mechanical pulsing, the wind can also start additional motion. The combination of form, motion and sound can give the impression as if the objects are alive.

Micron is a collaborative work with the artist Susanne Reizlein.